[Serienkritik] Game of Thrones - Staffel 1

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Genre Fantasy, Drama
Darsteller Richard Madden, Peter Dinklage, Michelle Fairley, Emilia Clarke, Kit Harington, Sean Bean, Mark Addy, Jason Momoa
Produktion HBO
Folgen 13 - zwischen 50 und 67 Minuten







Game of Thrones basiert auf der Fantasy-Reihe Das Lied von Eis und Feuer von George R.R. Martin. Die erste Staffel spielt im mittelalterlichen Westeros. König Robert Baratheon ist der Herrscher über die sieben Königreiche und Inhaber des eisernen Throns. Doch sein Reich befindet sich in Aufruhr. Sein Vertrauter Jon Arryn - Die Hand des Königs - ist tot und es sieht nach Mord aus. Robert holt somit seinen besten Freund Sir Eddard Stark an den Königshof. „Ned“ Stark ist der Herrscher der Festung Winterfell und Beschützer des Nordens, der nur unwillig an den Intrigen reichen Hof in King’s Landing gerufen wird. Dort beginnt das Spiel um die verschiedenen Throne des Landes...
Der Beginn eines epischen Streits zweier Dynastien und die von ihnen beherrschten sieben Königreiche auf dem Kontinent Westeros um den sogenannten Eisernen Thron, dessen Kontrolle allein das Überleben im kommenden Winter sichern kann - ein Winter, der wie alle „Jahreszeiten“ auf Westeros mehrere Jahrzehnte andauern wird. Quelle: serienjunkies
 


Game of Thrones ist eine recht brutale Serie. Es werden Finger abgetrennt, Kehlen aufgeschnitten oder das Schwert wird einfach nur brutal mitten in den Körper gestoßen. Jedenfalls fließt in der Serie viel Blut und man gerät in die unbequeme Lage, einige nicht sehr appetitliche Anblicke vor sich zu haben. So auch schon direkt in der ersten Folge, die auch ehrlich gesagt die schwächste Folge der ganzen Serie ist. Solltet ihr euch dazu entschließen, die Serie mal zu schauen, solltet ihr unbedingt die gesamte erste Folge sehen, denn der Anfang ist sehr schwach und gruselig, auch wenn der Rest der Serie eigentlich nicht so ist.
Außerdem ist die Sprache eher krass. Frauen werden nicht sehr gut behandelt und sie werden auch leicht einfach mal als Hure oder ähnliches bezeichnet, nicht sehr schön. Solche und noch viel mehr Wörter werden so gut wie die ganze Zeit gebraucht und es wird auch nicht an nackter Haut gespart. Irgendwann gewöhnt man sich daran, dass es in der Serie so viele nicht bekleidete Menschen gibt, darunter auch viele Prostituierte, allerdings ist es doch schon sehr ungewöhnlich und recht krass...
Die Serie verfolgt mehrere Handlungsstränge, die meiner Meinung nach allerdings innerhalb der nächsten Staffeln aufeinandertreffen werden. So wird jedenfalls die gleichzeitige Handlung an drei bzw. vier verschiedenen Orten gezeigt und die Geschichte folgt somit auch unterschiedlichen Charakteren und Helden. Ich finde, dadurch erhält die Serie ein wenig an extra Spannung, da man so an vielen verschiedenen Orten mit den verschiedenen Charakteren mitfiebern kann.
Die Spannung war auf jeden Fall sehr präsent. Ich wollte immer wissen, was als nächstes geschieht und wie welcher Charakter mit den Geschehnissen umgeht. Auch interessant war es, als beispielsweise Geschehnisse der Vergangenheit ans Licht kamen und man dadurch Verbindungen zur Gegenwart sehen konnte. Außerdem sehr interessant waren die Intrigen am Königshof. Viele Menschen täuschen viele andere Menschen und man weiß eigentlich so gut wie nie, wer gerade was ausheckt und wer gerade auf welcher Seite steht. Das ganze glich schon ein wenig an Mysterien, die wohl niemals aufgedeckt werden, so scheint es jedenfalls.
Die verschiedenen Charaktere waren recht interessant. Meiner Meinung nach waren allerdings viele Charaktere sehr verschlossen, ja geheimnisvoll, und gaben nur wenig über sich preis. Außerdem waren es auch teilweise ein paar zu viele Charaktere, die vielleicht gar nicht nötig gewesen wären. So konnte ich mir beispielsweise nicht alle Namen merken und selbst jetzt, wo ich die erste Staffel bereits beendet habe, weiß ich immer noch nicht alle Namen. ^^ Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das vielleicht nicht einfach an meiner Dummheit liegt, da ich bereits andere Rezensionen gelesen habe, und diese diesen Punkt irgendwie nicht genannt haben. xD Jedenfalls sind einige sehr interessante und recht heiße Charakter dabei, die die Serie einfach toll gemacht haben. Man wusste eigentlich so gut wie nie, woran man gerade bei wem ist.
Insgesamt eine sehr interessante Serie, die allerdings aufgrund ihrer Sprache ein wenig grob wirkt. Auf den ersten Blick denkt man sich erst mal 'Alter Schwede!', aber sobald man sich daran gewöhnt hat, kann man das Zusammenspiel aus Charakteren, Spannung und Mystery genießen.
 

Kommentare:

  1. Ohh, ich liebe die Serien. Auch wenn sie sehr brutal und direkt ist, hat sie irgendwie was. Normalerweise bin ich ya kein Freund von zu vielen Charakteren, einfach weil ich mir das auch nie alles merken kann :D Aber in der Serie hat es mich nicht gestört. Dass man nach der ersten Staffel nicht jeden Namen kennen kann, ist glaube ich kein großes Problem.
    Auch die zweite Staffel ist einfahc so, arr, gut und spannend. Aber in der kompletten Serien geschehen soo viele Dinge und Handlungen, mit denen ich persönlich einfach nie gerechnet hätte. Also das ist keine Serie mit typischem Klischeeverlauf. Es gibt nicht immer unbedingt ein Happy End und das macht es gerade wieder so spannend :)

    Gruß,
    Jani

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    1. Ja, mir gehts auch so, ich kann mir auch nie alles bei zu vielen Charakteren merken. ^^ Aber du schwärmst ja richtig von der Serie, scheint also tatsächlich sehr sehenswert. Vielleicht sollte ich da demnächst die zweite Staffel anfangen, das klingt bei dir ja schon ziemlich gut.. :P :)

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